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Bürgermeister besucht Ebola-Zentrum

// 14. Mai 2019 // Keine Kommentare » // Allgemein

Bürgermeister von Butembo bei den Ordnungskräften

Der Bürgermeister der Stadt Butembo, Kanyamanda Sylvain, besucht das Ebola Zentrum von Katwa, das in der Nacht zum 13.5. von Rebellen angegriffen wurde.

Die Kampagne gegen die Ebola-Zentren mit der Idee, dass es Ebola eigentlich nicht gibt zeigt immer stärkere Wirkung. Der Effekt der Filterblase wie in den sozialen Medien zeigt sich auch hier. Aber auch dabei wird Facebook und Whattsapp eine große Rolle spielen. Viele Leute hier sind auf diesen Medien, trotz der für hieseige Verhältnisse immensen Kosten.

In einem Viertel ist die Nutzung von Hygienestationen richtiggehend verpönt. Auch sonst glaubt keiner richtig an Ebola. In der Folge sind die Infektionen hier beängstigend angestiegen.

Es gibt viele Parallelen zu der Pest im Mittelalter. Viele kümmerten sich nicht mehr darum, feierten und tanzten, bis sie umfielen und innerhalb weniger Stunden starben.

Wie wird sich Ebola weiter entwickeln?

Kalashnikov gegen Ebola

// 13. Mai 2019 // Keine Kommentare » // Allgemein

Wieder ist das Ebola-Krankenhaus in Katwa Ziel der Angriffe der Maimai geworden.

Das Ziel ist einfach. Wenn die Ebola-Zentren verschwinden, verschwindet auch die Ebola…

Um 1:30 Uhr in der Nacht zum 13.5.2019 begannen sie einen Angriff auf das Zentrum. Doch Soldaten sind nahe bei stationiert und konnten den Angriff abwehren. Natürlich danken die Krankenpfleger den Soldaten und nicht den Maimai.

Patronenhülse vom Angriff

Doch die Desinformationskampagne zeigt Wirkung. Immer weniger Leute vertrauen den Ebola-Zentren. Auch die Hygiene wird von vielen angezweifelt. Die traditionellen Heiler machen eine Antikampagne und auch einige Mitarbeiter des Gesundheitssystems schließen sich an.

Für sie macht das auch Sinn. Vermutlich gibt es schon eine ganze Menge Leute, die eine gewisse natürliche Immunität haben und wenn man nicht krank wird ist es ein lukratives Geschäft. Die Heiler werden sich durch eigene Hygienemaßnahmen schon versuchen, sich gegen eine Infektion zu schützen. Und Ebola wird nur durch Körperflüssigkeiten übertragen. Auf Gegenständen überlebt das Virus wohl nicht.
Und jeder Kranke, der von einem Heiler behandelt wird, bringt mit ziemlicher Sicherheit mindestens einen weiteren ‚Kunden‘.

(Ich weiß, das ist sehr zynisch!)

Krankenpfleger unter Beschuss

// 4. Mai 2019 // Keine Kommentare » // Allgemein


Die Ebola-Zentren brennen

Die Ebola-Zentren brennen

Nur knapp entkam unser Partner, der Krankenpfleger Mwira, einem Angriff auf das Ebola-Zentrum, in dem er arbeitet.

Ebola ist zum Spielball der Politik geworden: Ebola ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

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Tagesschau mit Ebola

// 4. Mai 2019 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Tagesschau hat einen neuen Bericht über Ebola eingestellt. Leider sind ihre Berichterstatter nicht in Butembo, denn tatsächlich ist die Lage wesentlich schwieriger.

https://www.tagesschau.de/ausland/ebola-kongo-129.html

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Forschung in Butembo – Entwicklung einer Filterkeramik

// 3. April 2019 // Keine Kommentare » // Allgemein

Viele Menschen finden ihr Wasser in zweifelhaften Quellen oder trinken Flusswasser. Filter sind teuer und kaum zu bekommen. Kann man aus dem lokalen Lehm eine wasserdurchlässige Keramik herstellen, die als Filter dienen kann?

Ein Krankenpfleger aus Butembo startete ein Forschungsprojekt. Doch dann schlug Ebola zu… Weiter lesen

„Ebola gibt es nicht!“

// 28. März 2019 // Keine Kommentare » // Allgemein

„Das ist eine Erfindung der Regierung, die uns damit an der Wahl hindern will.“

Das ist die neueste Version über den Ebola-Fake, der in Butembo im Umlauf ist. Und wie viele Menschenleben das schon gekostet hat, das weiß keiner.

Protest-Wahlen organisierten die Menschen trotzdem. Weiter lesen

Arzt, Pastor und Friedensnobelpreisträger

// 11. Januar 2019 // Keine Kommentare » // Allgemein

Der kongolesische Frauenarzt Denis Mukwege gilt
als weltweit führender Experte für die Behandlung von Opfern
sexueller Gewalt. In seiner Heimatstadt Bukavu operierten
er und sein Team mehr als 50.000 Frauen. Am 10. Dezember
2018 wurde ihm der Friedensnobelpreis zuerkannt. In seiner
Autobiografie „Meine Stimme für das Leben“ beschreibt er
seinen Kampf für die Frauen.

Mit freundlicher Genehmigung von Idea hier der Artikel über ihn.

http://www.idea.de

www.idea.de

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Butembo und Beni von der Wahl ausgeschlossen

// 30. Dezember 2018 // Keine Kommentare » // Allgemein

Im Congo laufen die Wahlen, nur in Butembo und Beni dürfen die Leute nicht wählen- aber sie tun es trotzdem.

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23. Geburt eines Kindes auf der Flucht

// 23. Dezember 2018 // Keine Kommentare » // Allgemein

nahe gelegenen Feld. Butaona ließ sie Schwangere sich in der Mitte des Raumes hinlegen. Die Gebärende saß auf dem Schoß der einen Frau und die Assistentin saß rittlings hinter der Frau und umSengi ist eine Stunde vom Markt in Mukondo entfernt. Am Tag, als Mukondo angegriffen wurde, war Vumilia, die Frau des Pygmäen Pandasi, nahe am Tag der Entbindung.

Versammlung in Senga


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22. Die Geschichte der Hebamme Butaona

// 22. Dezember 2018 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Hebamme Butaona

Die Gesundheitszentren mit Entbindungs­stationen, in denen heute die Mütter entbinden, sind eine seltsame Neuheit.

Männer, die sich Ärzte nennen, entblößen, ohne sich zu , die Nacktheit unserer Töchter. In unserer Tradition ist die Entbindung eine Sache der Frau, kein Mann würde es wagen, sie zu berühren, geschweige denn, eine nackte Frau zu betrachten, es sei denn seine eigene. Heute ist der Voyeurismus allgemein akzeptiert. Die Krankenschwestern ziehen unsere Frauen aus, berühren ihre Bäuche und betrachten ihre Scham. Ein Kranken­pfleger hat sogar seine Finger mit Hand­schuhen in eine Frau eingeführt, die in unserem Dorf wohnt und von der ich den Namen nicht nennen möchte. Sie ließ es geschehen, welch ein Unglück! Zu unserer Zeit waren selbst die Brüste nicht bedeckt, aber ein Mann durfte nur die seiner Frau berühren. Weiter lesen