Tag der Menschenrechte

// 19. Dezember 2018 // Allgemein

Wo Menschenrechte bedroht sind, ist das Engagement dafür höher als bei uns. Das CPDH Moku  veranstaltete eine Kundgebung zu diesem 70. Jahrestag in Moku und Giro. Dort sind die Menschen durch Internationale Goldminen bedroht. In Giro hat sich eine Goldmine angesiedelt. Unterstützt wird so eien Ansiedelung durch die Regierung, sowohl auf nationaler als auch regionaler Ebene. Aber die Menschen werden nicht gefragt. Sie müssen ihre Häuser oder Gebiete aufgeben. Besonders die Pygmäen sind besonders gefährdet. Ihre Gebiete sind sowieso schon stark eingeschränkt durch Landwirtschaftliche Nutzung. Jetzt sagt man ihnen: „Geht doch woanders hin“. Aber es gibt nichts anderes. Sie haben noch nicht einmal einen Besitztitel des Landes, auf dem sie schon seit Jahrhunderten leben.

CPDH_ROSOROSO

Die Menschen des CPDH haben das Problem erkannt, dass auch durch ihre eigene Ansiedelung entstanden ist. Sie hatten keine andere Wahl, um ihr eigenen Überleben zu sichern. Sie versuchen die Rechte der Pygmäen zu wahren und ihnen eine Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Alles läuft über Diskussionen. Auch wenn wir aus dem Congo immer wieder schlimme Sachen über Gewaltausbrüche, Massaker und Krieg hören – die Menschen setzen grundsätzlich auf die Diskussion.

Hier wird Verantwortlichen aus der Politik die Menschenrechte erläutert.

 

Auch hier ist der politische Einfluss an das Geld gebunden. Man hört zu, trinkt seine Limo und schaut sich an, wie viel Einfluss diese Leute vom CPDH wohl haben können. Leider nicht so viel. Mangels Unterstützung aus dem Ausland sind sie auf ihre eigenen, sehr beschränkten Mittel angewiesen und auf ihr Engagement. Damit erreichen sie eine Menge.

Um noch erfolgreicher zu sein, brauchen sie politische Unterstützung aus dem Ausland. Aber: Congo ist nicht so interessant und erscheint nicht in den Nachrichten. Die Sprache dort ist Französisch, was die meisten vor Probleme stellt. Und der Congo hat einen schlechten Ruf, leider nicht zu Unrecht. Leiden müssen die kleinen engagierten Gruppen.

Unser Projekt Tandandale kann das CPDH nicht direkt finanziell unterstützen, da unsere Satzung eine andere Richtung vorgibt. Aber wir unterstützen sie moralisch. Denn eine erfolgreiche Menschenrechtsgruppe ist auch für die dortigen Pygmäen interessant. Ausserdem können wir über sie verschiedene Projekte für Pygmäen unterstützen.

 

 

 

 

Eine Antwort hinterlassen