Horst, wir haben deine Vorschläge bearbeitet…

// 16. März 2015 // Allgemein, Julienne, Projekte

Bericht von Julienne Februar 2015

Die Situation der Wambuti – Pygmäen

Nachdem du weggefahren bist, habe ich mich um deine Vorschläge gekümmert. Hier mein Bericht.Die Bevölkerung, die wir betreuen sind die Pygmäen.

Sie lebten von der Jagd, aber momentan gibt es viele Menschen, die Hügel gekauft haben, um dort Felder zu bestellen. Daher gibt es keinen Wald mehr für die Jagd.

Sie lebten von dem Fischfang. Aber in der Gegend gibt es viele Fischer, so finden sie nicht genügend Fische.

Sie lebten vom Sammeln, aber es gibt keine wilden Früchte mehr, denn die Wälder sind zerstört.

Deshalb wollen wir sie nach und nach in die Gesellschaft integrieren, indem sie Landwirtschaft und Viehzucht lernen.

Landwirtschaft

  1. ProblematikDie Pymäen haben die Kraft zur Feldarbeit. Fast jeden Tag arbeiten die Männer und Frauen als Tagelöhner auf den Feldern der Bantu, um mit der Bezahlung das zu bezahlen, was sie am gleichen Tag noch verbrauchen. Sie sind nicht in der Lage, ihr eigenes Feld zu bestellen, denn es dauert zu lange, auf die Ernte zu warten und sie haben keine Nahrungsreserven.Es gibt einige fleißige unter ihnen, wie das Ehepaar Joseph und seine Frau, die sich fast jeden Tag alleine auf dem Feld mit Kohl und Auberginen einfanden. Aber schließlich haben sie das auch aufgegeben, denn sie sagten, die Ernte soll ja dann unter allen verteilt werden, auch unter denen, die nie dort gearbeitet haben.
  2. VorschlagIch denke das man das Problem dadurch lösen könnte, dass man individuelle Felder mit Bananen macht. Jede Familie bekommt ein Feld mit 20x10m mit 18 Bananenstauden. Jede Familie führt die Arbeit auf seinem eigenen Feld aus und sie werden mit dem Fortgang der Arbeit bezahlt. Zur Rückzahlung der Gabe werden die ersten Bananenstauden verkauft bis der Kredit bezahlt ist. Zusätzlich gibt es noch ein Gemeinschaftsfeld, dessen Ertrag für den Verkauf bestimmt ist. Auch das Feld wird von den Pygmäen bestellt.
  3. KostenFür die Stauden, die Arbeiten und Überwachung benötigen wir 150-200$

Näh-AtelierNähatelier 02

  1. Das Ziel des Ateliers ist
    • die Pygmäen zu schulen in Schneiderei
    • Die Aktivitäten des Ateliers rentabel zu machen
  1. Vorschläge
    Um diese Ziele zu erreichen müssen wir
    • die Maschinen reparieren
    • Die Kapazität der Näherinnen ausweiten
    • Kundschaft anziehen
      • Wir konzentrieren uns auf die Herstellung von Babykleidung und -decken. Die Frauen der Pygmäen können das nähen und in der Umgebung gibt es viele Frauen die Entbinden
      • Seit wir im Atelier arbeiten kommen Leute aus der Umgebung und schauen sich das Atelier an. Sie sagen, dass sie bald Kunden werden würden.
    • Anmerkung: Alle Kleidungsstücke der Pygmäen wurden im Atelier inzwischen fertig geändert
  1. FinanzierungUm das Atelier wieder zum Laufen zu bringen brauchen wir dort ebenfalls eine neue Finanzierung von 100$

Weitere Projekte sind geplant.

Julienne

Anmerkung:

Ich finde die Projekte sind sinnvoll. Bitte helfen Sie Julienne, dass sie diese Projekte durchführen kann.

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