Romain und Julienne

// 29. März 2016 // Allgemein, Julienne, Projekte

Romain und Julienne vor Romains Haus bei der Beratung

Romain und Julienne vor Romains Haus bei der Beratung

Als neuer Mitarbeiter soll der Mumbuti-Pygmäe Romain mit ins Team kommen. Er hat viele Jahre an Primar und Sekundarschule gelernt, aber jetzt im zweiten Anlauf das Abitur nicht geschafft. Das überrascht mich nicht. Für einen Menschen aus einer vollkommen nicht-alphabetisierten Gesellschaft ist das eine gute Leistung. Denken Wir daran, dass in Deutschland früher die Schulbildung auch wesentlich kürzer war. Erst die Volksschule hat ja im 19. Jahrhundert eine allgemeine Grundbildung eingeführt.
Die Kinder der nächsten Generation haben das schon andere Vorbilder und Hilfen.
Wir wollen Romain als Integrationshelfer einstellen. Er soll den Kindern helfen bei dem täglichen Schulbesuch und Nachhilfe geben. Das ist auch die Aufgabe von Julienne. Die Bereiche überschneiden sich. Aber sie hat auch die Aufgabe der Projekte und die Betreuung der Sekundarschüler. Romain soll sich vorzugsweise um die Primarschüler kümmern.
Finanziert wird er und seine Arbeit aber nur über eine Patenschaft. Für eine halbe Stelle haben wir bereits einen Paten gefunden. Aber für den Rest und für seine Arbeit fehlt noch die Finanzierung. Mit der Patenschaft für Romain und seine Arbeit soll anschließend finanziert werden:

    Eine Schulspeisung, ein Frühstück, für die Wambuti-Kinder
    eine Garderobe, wo sie die Schulkleidung gegen die Tageskleidung wechseln können. Normalerweise haben sie allerdings keine Wechselkleidung.
    Unterrichtsmaterialien für den Nachhilfeunterricht
    Julienne ist eine Munande. Also zu den Bantu-Völkern* zugehörig. Früher waren Pygmäen von Bantus wie Leibeigene oder auch wie Vieh angesehen worden. Das hat sich geändert, durch Christen wie Julienne, die sich für die Pygmäen einsetzen.
    Auch Julienne und ihre Arbeit soll über Paten finanziert werden. Zur Zeit bekommt sie nur ein kleines Grundgehalt.

    Übernehmen Sie eine Patenschaft für Romain oder Julienne und ihre Arbeit.

    Das gibt es auch als Video!

    *(Man sollte dabei wissen, dass Bezeichnungen wie Bantu, Pygmäe, Missionar, Weiße, auch Nègre, im Congo, keine Beleidigungen sind sondern einfach als Bezeichnungen gebraucht werden. Es gibt dort keine sprachliche Kontrolle. Ich habe mir den Wambuti über den Begriff Pygmäe und Neger gesprochen und ihnen versucht die Problematik der Begriffe in der deutschen Sprachekultur deutlich zu machen. Sie haben es nicht verstanden, bzw. haben nur den Kopf geschüttelt. „Es ist ok, wenn du uns Pygmäen nennst.“ Ebenso bezeichnet sich Julienne als bantou. )

Eine Antwort hinterlassen