Über uns

Die Pygmäenvölker im östlichen Congo sind unter starken Druck gekommen. Ihr Lebensraum wird immer weiter durch die Ausbreitung anderer Völker eingeschränkt und sie haben teilweise keine Existenzmöglichkeiten mehr. Sie sind von der Verelendung und vom Aussterben bedroht.

Das Projekt Tandandale hat zum Ziel, die Lebensbedingungen der Pygmäen im Regenwald des östlichen Congo zu verbessern. Vor allem soll ihnen die Möglichkeit einer Schulbildung gegeben werden. Dazu muss zuerst aber eine entsprechende Infrastruktur geschaffen werden. Deshalb wurde eine Basis-Gesundheitsversorgung und eine Schule errichtet.

Mit diesen Wünschen trat eine Abordnung des Stammes 1989 an mich heran, doch hatte ich erst 1995 Gelegenheit, dies in Angriff zu nehmen. Es läuft in Kooperation mit der CBCA Katwa und den örtlichen Behörden.

Die Vorgehensweise des Projektes ist dabei anders als üblich. Wir wollen nicht nur einfach den Menschen helfen, den Anschluss zu finden, sondern uns punktuell einsetzen, um genügend Menschen des unterprivilegierten Pygmäenvolkes mit einer guten Schulbildung auszustatten. So können sie später selbst für ihre Interessen eintreten.

Lage des Projekts

Der Osten des Congo, zu Beginn des Projektes noch Zaire genannt, grenzt mit einem bergigen Hochland an den Ostafrikanischen Grabenbruch und ist sehr dicht besiedelt. Es wird dort viel Landwirtschaft getrieben, Lebensmittel und Kaffee angebaut. Die dort wohnenden Wanande-Leute sind außerdem als Händler bekannt und international tätig. Zentrum der Aktivität ist Butembo und Beni, weiter im Norden noch Bunia und im Süden Goma. Gehandelt wird neben landwirtschaftlichen Produkten mit Gold, sonstige Mineralien wie Coltan, Chinchina, Tee, Kaffee, Papain und vielen anderen Dingen.

Der Bevölkerungsdruck ist so groß, dass sich immer mehr Menschen in Richtung Westen in den Regenwald ziehen. Teilweise haben Menschen aus Butembo mittlerweile Felder in 80 km Entfernung.

Wie wir helfen

Als kleines Projekt finanzieren wir keine Projekte im Voraus, sondern suchen auf Anfragen Spender für konkrete Projekte oder finanzieren diese Projekte aus ungebundenen Spenden oder nicht verbrauchten Projekmitteln, sog. Überschüssen. Wir unterstützen Projekte und Einzelpersonen zu Gunsten der Pygmäen in der Demokratischen Republik Congo.