My Writings. My Thoughts.

13. Die Schule in Tandandale

// 13. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Julienne bei der Grundsteinlegung

Vor zwanzig Jahren haben wir angefangen die Schule in Tandandale zu bauen. Wir hatten bereits mit Unterricht angefangen. Das war in einem halb-haltbaren Gebäude1 mit einer Klasse und einem Lehrer. Ich war dabei, als der Grundstein für die ersten beiden Klassen gelegt wurde. Es ist erstaunlich, was inzwischen daraus geworden ist.

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12. Hochzeit mit böser Überraschung

// 12. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Hochzeit in Tandandale

Es war eine gute Entscheidung von Pastor Jibu, nicht in Tandandale zu heiraten. Seine Familie konnte in Butembo ein wesentlich schöneres Fest ausrichten, als es in Tandandale möglich gewesen wäre. Zudem musste man in Butembo nicht mit einem Besuch durch die Nduma rechnen, wie es einem anderen Einwohner in Tandandale erging:

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11. Jibu Muvisya, ein Pastor wird berufen.

// 11. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Pastor Jibu Muvisya

Nach Tandandale zu gehen, also in den Busch, ist auch für die Leute aus Goma und Butembo eine Herausforderung. Noch dazu als Pastor ohne festes Gehalt… Ein Mann wurde berufen und folgte dem Ruf:

 

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10b. Die Tochter des Pastors

// 11. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Pygmäen von Tandandale haben in Senga einen Fussballplatz angelegt.

Fussballfeld in Tandandale

Aber das ist auch mit Problemen verbunden. Die Tochter des Pastors passt auf.

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10. Melissa, Pastor unter den Pygmäen

// 10. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Pastor Melissa mit Frau und Julienne beim Bibelstudium

Wir haben zwei Pastoren, die sich um die Menschen hier kümmern. Melissa ist ein Pygmäe. Er hat es trotz seiner schlechten schulischen Voraus­setzungen zu etwas gebracht. Wie üblich hatte er nur eine Primarschulbildung. Die geht bei uns sechs Jahre.

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9. Mayani, die Krankenschwester von Tandandale

// 9. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Meine Nachfolgerin als Krankenschwester in Tandandale war Mayani. Der Name bedeutet Blume oder Pflanze. Ich weiß nicht, ob es zwischendurch noch eine andere gab. Schon seit Jahren ist Mayani bei uns. Sie kümmert sich  um die Gesundheitsstation in Tandandale.

Krankenstation Tandandale

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7. Eine Nacht der Angst

// 9. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Nacht zum Dienstag, den 21. März 2017 bleibt ins Gedächtnis der Einwohner von Buyinga eingebrannt.

Yuli schüttelte voller Furcht ihren Mann und schrie auf ihn ein.

Yuli: Hörst du nicht die Schüsse? Sicherlich sind die Maimai gekommen, um gegen die FARDC zu kämpfen. Rette sich wer kann! Weiter lesen

8. Gerettet aus der Schlacht von Kasiyiro

// 8. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Kämpfer der Maimai

Kisuki, Lehrer am Institut Muzinduo, hatte mit seinem Bruder telefoniert, der in der Nähe des Lagers der Mazembe lebte. Er gab ihm einen Überblick über die Schlacht.
Kisuki erzählt:
Um 8 Uhr abends habe ich meinen Unterricht in Französisch vorbereitet. Da hörte ich den Lärm eines Konvois von Motorrädern, die vorbeifuhren. Ich zählte 14 Motorräder. Sie fuhren in Richtung der Ortsmitte. Nach einer halben Stunde fuhr der Konvoi dann nach Kasiyiro weiter. Dann gegen 23 Uhr hörte ich die ersten Schüsse. Es waren Nduma, die auf drei Wächter an dem Schlagbaum schossen. Diese drei waren bewaffnet und widerstanden der Attacke von mehreren Nduma. Weiter lesen

6. Der Bauer von Mukondo

// 6. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Händlerinnen auf dem Straßenmarkt in Butembo 5

Man erzählte mir eine Geschichte, die ich Euch weitergeben möchte. Sie handelt in der Zeit, als die Nduma Mukondo
1erobert hatten und alle versuchten, von dort weg zu kommen.

Kevo ist ein Bauer aus Mukondo. Wie die meisten Bauern in diesem Dorf hielt Kevo es für eine gute Idee, mit seiner Familie wegzuziehen und einen guten Teil seiner Güter nach Buyinga zu schicken, um den Schikanen der neuen Besatzer und überhaupt dem Krieg zwischen den beiden Gruppen der Maimai zu entgehen. Weiter lesen

5. Mavé Pygmäen im Haut-Uélé (Congo)

// 5. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Mavé Pygmäen

Hier im Congo leben viele verschiedene Pygmäen Völker1.

Eines dieser Völker sind die Mavé. Sie leben 1000 km nördlich von Tandan­dale und sind noch klei­ner als die Wambuti.

Man kann sagen, dass es in Afrika, vielleicht sogar hier im Congo, mehr Völker gibt als im restlichen Teil der Welt. Sie sind Reste der Ur­bevölkerung. Wir Bantu sind später eingewandert. Unsere Vorfahren haben ihren Lebens­raum eingenommen. Im Bereich Tandandale waren das die Wapiri, während in Butembo die Wanande siedeln, zu denen ich gehöre. Weiter lesen