My Writings. My Thoughts.

16. Ich werde gehorchen

// 15. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Maimai wissen, ein Mittel um die Flucht aus Mukondo zu stoppen, ist die Über­wachung der Schüler­zahlen. Denn die Eltern können nicht nach Buyinga fliehen und ihre Kinder in Mukondo in der Schule lassen. Nach dem, was ich hörte, passierte folgendes:

Der Chef der Maimai rief seine Offiziere:

„Ich bin Chef der Besatzer­truppen. Ich ordne an, dass ihr zu allen Schulen geht und nachschaut, ob der Schul­be­trieb läuft. Es scheint, dass die Schü­ler anfangen, ihre Schulen hier zu ver­lassen und sich in Buyinga ein­schrei­ben. Ich möchte, dass alle Schu­len normal funktio­nieren. Ich dulde keine Ausrede.“ Weiter lesen

15. Die Eroberer von Buyinga

// 15. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Markt in Butembo

Der Vater meines Nachbarn Nziavake ist ein Händler in Buyinga. Er verfolgte von Nahem die Bewegung der Maimai Nduma deren Hauptquartier sich in Mukondo befindet, 21 km westlich von Buyinga. Er sagt, die Maimai Nduma streben an, ihr Hauptquartier nach Buyinga zu verlegen, um besser von den Steuern zu profitieren, den sie der Bevölkerung auferlegen. Aber sie fürchten die eventuelle Reaktion der Maimai Mazembe, die in Kasiyiro sitzen, 2 Stunden Fußweg vom Markt von Buyinga entfernt. Weiter lesen

14. Schulkinder zu mieten

// 14. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Bodwe, der Pygmäe mit Vision

In unserer Kultur gehören wir alle unserem Häuptling bzw. dem Mwami, dem König in Musienene. Natürlich kann er uns nicht mehr verkaufen, wie es früher üblich war. Es ist eher eine Tradition. Aber vielleicht kann er uns auch nicht mehr verkaufen, weil es keine Käufer mehr gibt. Weiter im Norden im Sudan oder Somalia sollen durchaus noch Menschen nach Arabien verkauft worden sein.
Die Wambuti gehören Papa Schulze. Er hatte sie damals gekauft, ohne es zu wissen.
Der Kirchensekretär Vihombi und der Pygmäe Bodwe hatten sich zusammen getan und ihn überredet, den Stamm ihrem damaligen Herrn abzukaufen. Weiter lesen

UN Friedenstruppen im Congo angegriffen

// 13. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die MONUSCO sind UN-Friedenstruppen, die ein sog. robustes Mandat haben, also auch aktiv eingreifen und kämpfen dürfen. Diese wurden lt Bericht vom 8.12.von Rebellen angegriffen und 12 Soldaten starben. Einige sind schwer verwundet. 74 Angreifer wurden getötet. Die Truppen waren in der Nähe der ugandischen Grenze stationiert. In dem Bereich hat es in den letzten Jahren unerklärliche Massaker an genzen Dörfern oder Siedlungen gegeben.

Dies liegt östlich von Butembo, Tandandale liegt westlich.

Mehr dazu auf IRIN News: (englisch)

http://www.irinnews.org/news/2017/12/08/what-one-deadliest-ever-attacks-un-peacekeepers-means-congo?utm_source=IRIN+-+the+inside+story+on+emergencies&utm_campaign=f0e6388e5a-RSS_EMAIL_CAMPAIGN_ENGLISH_AFRICA&utm_medium=email&utm_term=0_d842d98289-f0e6388e5a-29261805

13. Die Schule in Tandandale

// 13. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Julienne bei der Grundsteinlegung

Vor zwanzig Jahren haben wir angefangen die Schule in Tandandale zu bauen. Wir hatten bereits mit Unterricht angefangen. Das war in einem halb-haltbaren Gebäude1 mit einer Klasse und einem Lehrer. Ich war dabei, als der Grundstein für die ersten beiden Klassen gelegt wurde. Es ist erstaunlich, was inzwischen daraus geworden ist.

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12. Hochzeit mit böser Überraschung

// 12. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Hochzeit in Tandandale

Es war eine gute Entscheidung von Pastor Jibu, nicht in Tandandale zu heiraten. Seine Familie konnte in Butembo ein wesentlich schöneres Fest ausrichten, als es in Tandandale möglich gewesen wäre. Zudem musste man in Butembo nicht mit einem Besuch durch die Nduma rechnen, wie es einem anderen Einwohner in Tandandale erging:

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11. Jibu Muvisya, ein Pastor wird berufen.

// 11. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Pastor Jibu Muvisya

Nach Tandandale zu gehen, also in den Busch, ist auch für die Leute aus Goma und Butembo eine Herausforderung. Noch dazu als Pastor ohne festes Gehalt… Ein Mann wurde berufen und folgte dem Ruf:

 

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10b. Die Tochter des Pastors

// 11. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Die Pygmäen von Tandandale haben in Senga einen Fussballplatz angelegt.

Fussballfeld in Tandandale

Aber das ist auch mit Problemen verbunden. Die Tochter des Pastors passt auf.

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10. Melissa, Pastor unter den Pygmäen

// 10. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Pastor Melissa mit Frau und Julienne beim Bibelstudium

Wir haben zwei Pastoren, die sich um die Menschen hier kümmern. Melissa ist ein Pygmäe. Er hat es trotz seiner schlechten schulischen Voraus­setzungen zu etwas gebracht. Wie üblich hatte er nur eine Primarschulbildung. Die geht bei uns sechs Jahre.

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9. Mayani, die Krankenschwester von Tandandale

// 9. Dezember 2017 // Keine Kommentare » // Allgemein

Meine Nachfolgerin als Krankenschwester in Tandandale war Mayani. Der Name bedeutet Blume oder Pflanze. Ich weiß nicht, ob es zwischendurch noch eine andere gab. Schon seit Jahren ist Mayani bei uns. Sie kümmert sich  um die Gesundheitsstation in Tandandale.

Krankenstation Tandandale

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